Südkorea-Crash: Wenn nicht du verkaufst, sondern dein Broker | KRISENSTARK #22 | Episode #476

Über eine Million Margin Calls in einem Sommer, und die Betroffenen waren mehrheitlich unter 30. Was der Crash in Südkorea über dein Depot sagt. Jetzt anhören.

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Stell dir eine Nachricht auf deinem Handy vor. Nicht von einer Freundin, sondern von deinem Broker: Schieß bis heute Nachmittag Geld nach, sonst verkaufe ich deine Aktien für dich.

Genau das ist in Südkorea diesen Sommer über eine Million Mal passiert. Mehrere hunderttausend Depots wurden komplett aufgelöst, ohne Rückfrage, zum Kurs des Moments. Über 60 Prozent der Betroffenen waren unter 30 Jahre alt.

Ich erzähle dir in dieser Folge, wie es dazu kommen konnte. Und vor allem, was davon für dein Depot gilt, auch wenn kein einziger koreanischer Titel darin liegt.

In Episode #476 erfährst du:

Außerdem spreche ich über das Klumpenrisiko, das in Korea richtig teuer geworden ist: Zwei Unternehmen aus derselben Branche machten zusammen einen Anteil am koreanischen Leitindex aus, der dich erschrecken wird. Und das bei einem Index, der eigentlich breit streuen soll.

Und weil ich weiß, dass die meisten von euch gar nicht wissen, wie oft Microsoft oder Tech wirklich im eigenen Depot liegt, erzähle ich dir auch von einer Kundin aus unserem letzten Advanced Assets Live-Call. Sie hatte zwei Robotics-ETFs im Blick und die Frage, warum in dem einen deutlich mehr Unternehmen liegen als in dem anderen. Die Antwort stand nicht im Namen des ETFs.

Diese Folge ist unbequem, wenn du dein Risikoprofil bisher nach Nervenstärke bestimmt hast. Denn die eigentliche Frage ist nicht, wie viel Schwankung du emotional aushältst, sondern wie lange deine Liquidität trägt, bevor du verkaufen musst.

Auf deine Unabhängigkeit,
Natascha

PS: Like, bewerte und teile diese Folge wie immer sehr gerne und sende dem Algorithmus so ein klares Signal! 💜

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